Sunville
Fr 25.9.26 Sa 26.9.26 So 27.9.26 Mi 30.9.26 Do 1.10.26 Fr 2.10.26 alle Termine
Afrofuturistisches Musiktheater von Sofia Jernberg, Fiston Mwanza Mujila, Stephanie Thiersch
Oper Unlimited Tischlerei
«The sea is a wild animal…»
Komposition, Musikalische Leitung
Regie, Choreografie, Bühnenkonzept
Bühnenbild
Kostüme
Libretto
Lichtdesign
Sounddesign
Kuration, Konzept, Dramaturgie
Dramaturgie
Englische Übersetzungen
Roland Glasser
Deutsche Übersetzungen
Lena Müller
Komposition, Musikalische Leitung
Regie, Choreografie, Bühnenkonzept
Bühnenbild
Kostüme
Libretto
Lichtdesign
Sounddesign
Kuration, Konzept, Dramaturgie
Dramaturgie
Englische Übersetzungen
Roland Glasser
Deutsche Übersetzungen
Lena Müller
Komposition, Musikalische Leitung
Regie, Choreografie, Bühnenkonzept
Bühnenbild
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Lena Müller
Komposition, Musikalische Leitung
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Kuration, Konzept, Dramaturgie
Dramaturgie
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Roland Glasser
Deutsche Übersetzungen
Lena Müller
Sopran
Alt
Countertenor
Storytelling, Performance
Performance
Kontrabass, musikalische Einstudierung
Saxofon
Piano
Geige und Performance
Geige
Viola
Violoncello
Sopran
Alt
Countertenor
Storytelling, Performance
Performance
Kontrabass, musikalische Einstudierung
Saxofon
Piano
Geige und Performance
Geige
Viola
Violoncello
Sopran
Alt
Countertenor
Storytelling, Performance
Performance
Kontrabass, musikalische Einstudierung
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Geige und Performance
Geige
Viola
Violoncello
Sopran
Alt
Countertenor
Storytelling, Performance
Performance
Kontrabass, musikalische Einstudierung
Saxofon
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Geige und Performance
Geige
Viola
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Storytelling, Performance
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Geige
Viola
Violoncello
Musiktheater von Sofia Jernberg (Musik), Fiston Mwanza Mujila (Text) und Stephanie Thiersch (Regie)
Uraufführung in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin am 25. September 2026
Uraufführung in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin am 25. September 2026
Überlebende des Meeres, Geflüchtete, Exilierte, kommen auf einer Insel zusammen. Aus dem Nichts errichten sie eine neue Gesellschaft, ohne die alten Regeln von Herkunft, von Macht. Kann es das geben, eine Gemeinschaft, die auf Liebe gründet? Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. Beide sind fasziniert von interplanetarischen Vibrationen, lesen in den 70ern das gleiche spirituelle Buch über die Liebe und drehen den Kosmos frei.
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
«The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Der kongolesische Autor Fiston Mwanza Mujila nimmt uns mit in die «Second World» – eine Zone, in der afrikanische Kosmologien, Black Science-Fiction und beißende Satire kollidieren. Manchmal hilft es nur, in Gelächter auszubrechen, bevor wir weiter träumen können.
Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition. Beide – Jernberg und Mujila – sind auf der Bühne, als Sängerin und Storyteller, mit dabei. In Stephanie Thierschs Choreografie wird der Raum zum fluiden Körper, Sprache, Klang und Bewegung vibrieren in permanenter Spannung.
Was ist wahr, was Fiktion? Was Vergangenheit, was Zukunft? Sunville taucht in eine ungewisse Unterwasserwelt der Fantasie – und stellt die scheinbar einfache Frage: Wie wollen wir leben?
Sonderhinweis Residency Fiston Mwanza Mujila
SpracheIn deutscher, englischer, französischer Sprache sowie Suaheli
Spieldauer1 Stunde 20 Minuten / Keine Pause
Altersangabeempfohlen ab 15 Jahren
Zusätzliche InformationenFreie Platzwahl
KoproduktionIn Koproduktion mit den Wiener Festwochen. Mit großzügiger Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung und des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin
Wir danken unseren Partner*innen
«Sunville»
Haus der Berliner Festspiele
Sunville Performance
Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin
10.9.26
Neuproduktionen 26/27
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